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Die Geschichte einer Freizeit: Montag, 13. April 996 anno domini Die 29 Schwestern und Brüder des Zisterizienserklosters zu Herrenwies haben gerade das Abendessen abgeschlossen, als die Dominikanerschwester Eugenia in den Klostersaal kommt und um Zuflucht bittet. Sie erzählt von ihrem Fund, den sie in Jerusalem getan hat. Jesu Grabtuch hat sie aus einer verborgenen Kammer einer alten Kirche geborgen und wurd nun seit langem von der Kurie in Rom verfolgt. | | Schwester Eugenia wird im Kloster aufgenommen. Abt Friedel beruft eine Vollversammlung ein, in der Schwester Eugenia genauer von dem Grabtuch berichten soll. Doch während dieser Vollversammlung begehren drei Mönche Einlass ins Kloster: Bruder Bartholomäus, Bruder Popalla und Bruder Benedikt. Alle drei haben mehr oder weniger glaubwürdige Geschichten parat, wie sie nach Herrenwies kommen. Schwester Eugenia indes ist sicher: einer dieser drei Brüder ist der Vertreter der Kurie, der ihr nach dem Leben trachtet und das Grabtuch an sich nehmen will. Sie bittet nun die Ordensgemeinschaft um Hilfe bei der Klärung der drei Fragen: Wer ist der Kurienvertreter? Ist das Grabtuch echt? Und warum will die Kurie unbedingt das Grabtuch haben? |  |  | Nun beginnt emsiges Treiben im Kloster. Die Schwestern und Brüder versuchen herauszubekommen, wer von der Kurie kommt. Verdächtig machen sich alle drei Gäste: Der eine, weil er nie etwas von sich preisgibt, der andere weil er sich so extrem bescheiden und demütig gibt und der dritte, weil er nichts von sich erzählen kann, ohne vorher in sein Buch zu sehen. Auch Abt Friedel wird verdächtig, da sich herausstellt, dass er den Papst persönlich kennt. Außerdem wird das Tuch gesucht, das Schwester Eugenia versteckt hält. Nebenbei müssen die Nonnen und Mönche den Klosteralltag bewältigen. | | Und ausgerechnet, an diesem Tag setzt der Abt das Klostertraining an. Im Wettbewerb werden wichtige Aktivitäten geübt, die alle Klosterbewohner beherrschen müssen: Wetttrinken, Eier aus dem Hühnerstall holen, Turmbau, Zisterne füllen und vieles mehr. Schließlich finden zwei Nonnen das Tuch unter dem Leintuch eines der Klosterbetten. Die Klostergemeinschaft stellt das Tuch sicher und verbirgt in einem gut ausgewähltem Versteck. Doch nun wird es turbulent. Denn zunächst verschwindet Eugenia aus dem Kloster. Sie fühlt sich von der Klostergemeinschaft betrogen und hat ihr Vertrauen verloren. Als Popalla, Bartholomäus und Benedikt das Kloster nun auch Hals über Kopf verlassen, beschließt die Klostergemeinschaft, Eugenia zu suchen und zurück zu holen. Im tiefen Schwarzwald wird sie schließlich gefunden. In der folgenden Nacht versucht Popalla das Grabtuch zu stehlen. Die Klosterbrüder und -Schwester jagen unter Führung des Abtes hinterher. Der erzählt in der Dunkelheit des Waldes von der düsteren Geschichte des Waldes, in dem der dunkle Mönch sein Unwesen treibt. Niemand glaubt mehr, Popalle lebend wiederzufinden. Doch das Wunder geschieht: Popalla wird gefunden und das Grabtuch erneut sicher gestellt. Am nächsten Tag versucht Bartholomäus das Tuch zu stehlen. In wilden Verfolgungsjagden holen sich die Brüder und Schwestern das Tuch zurück. |  |  | Zwischendurch erforschen einige Brüder das Tuch und machen wissenschaftliche Experimente um die Spuren auf dem Grabtuch nachzuempfinden. Bei all diesem Trubel vergessen die Schwestern und Brüder aber nicht ihre alltäglichen Klosteraufgaben zu erfüllen: Der Glöckner muss stündlich die Glocke schlagen, die zwei Gassigeher kümmern sich um den Klosterhund, die Vorsänger gestalten Morgen und Abendgebet,Schuhdienst hält den Eingangsraum in Ordnung, der Schreiber führt die Klosterchronik und viele andere Aufgaben sind zu verrichten. Wer diese Aufgaben zu erfüllen hat, bestimmt die Klosterhierarchie, die vom Abt bestimmt wird. So bemühen sich alle durch Fleiß und Freundlichkeit aufzufallen, um dadurch Punkte für die Klosterhierarchie zu gewinnen. Und Abt Friedel vergisst dabei nicht seine Pflichten als Gastgeber. Er setzt eine Spieleabend und den beliebten Mönchstanz zur Belustigung der Gäste auf das Programm. | | Fünf Tage später ist es dann so weit: Die Geheimnisse sind gelüftet. Bruder Benedikt wird als Vertreter der Kurier enttarnt und aus dem Kloster geworfen. Das Grabtuch wird als echt befunden. Denn die Spuren auf dem Tuch stammen eindeutig von einem etwa 1,60m großen Menschen, der in diesem Tuch eingewickelt war. Wundmale und Dornenkronen sind auch zu erkennen. Und die Kurie will das Grabtuch vernichten, weil sie sonst alle Bildnisse von Jesus ändern müsste, denn Jesus hatte offensichtlich doch kurze Haare. Bleibt nur eine Frage: Wo ist das fehlende Eck des Tuches? Bruder Bartholomäus hat es. Er spielt gegen die Klostergemeinschaft Riesenscrabbel um das Tuch und den Schatz, den Schwester Eugenia für die Klärung aller Fragen versprochen hat. Das spannende Spiel verliert er und so ist nun das vollständige Tuch im Besitz des Klosters. Und die Mönche und Nonnen teilen den Schatz von Schwester Eugenia unter sich auf. Eigentlich ist das ein Grund zum feiern. Doch Abt Friedel gibt genau in diesem Moment bekannt, dass er das Kloster mit dem Grabtuch verlassen und in ein fernes Land auswandern wird, um das Tuch für immer zu retten. Er setzt Bruder Jan-David als seinen Nachfolger ein und verlässt das Kloster. |  | Die weitere Geschichte des Klosters Herrenwies ist nicht bekannt. Projektfreizeit: Das Geheimnis des Grabtuchs vom 13. bis 18. April 2009 in der Jugendherberge Herrenwies | |
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Eine nicht ganz wahre Geschichte (was ein Leiter halt so erzählt) Ein Wortspiel mit 20 Vornamen und 20 Nachnamen 20 Leute fahren mit dem Rad durch den tiefen Wald. Keiner weiß mehr wo es hingeht. Sie schauen auf die Karte, kennen sich aber nicht aus. „Oh Mann, wenn wir nicht bald weiterkommen wird es noch Nachtmann“ Eines der Kinder suchte immer Steine Da entdeckt es einen selten Stein: „Ich hab ein Robin gefunden“ Das Kind hebt den Stein auf. Doch der Betreuer sagt: „Das ist ein Lehmklumpen“ Das Kind nickt: „Jo shit, du hast recht! Er wirft den Stein wieder hin. Da entdecken sie einen alten Strauch. „Da steht ein Ohlenbusch, da, mitten in dem Kraut.“ „Den kenn ich. Los wir fahren hin“ „Ich will aber nicht, mir ist so heiß! Die Kinder fuhren trotzdem bis zu dem Strauch. „Hier geht's auch nicht weiter, fahren wir lieber wieder cedric“ Da sprach ein Mädel zu einem Jungen: „He, man sieht deinen Hannes!“ „Jo!Was geht dich das an“ Sie fahren weiter. Einer hat Hunger! „Ich habe Hunger, ward ihr vor der Abfahrt noch beim Becker? Unser altes Brot schmeckt nicht mehr, das ist nicht mehr frisch.“ Weil es nichts zu essen gibt, fahren sie weiter. Plötzlich zieht einer einen Edding aus der Tasche, der war braun, und sagt: „Ich mal dich gleich mit Fabi an“ Das andere Kind schreit:„Dann schlag ich dir ans Kinn n' Ast“ Neben dem Weg, auf dem die Kinder fuhren, war ein Moor. Da lag ein Stein auf dem Weg. Das Kind mit dem Stift passte nicht auf. Da passierte es, dass es das das Kind über einen Stein metzelte. Es machte tierisch Scholz und es huberte es voll in den Schlee. Schließlich fiel es in das Moor. Am Arm hatte es einen riesigen Kratzer. „Guck mal, er hat einen Moritz. Hol mal die 1. Hilfe Kirsten“ Ein anderes Kind machte Unsinn. Der Betreuer schimpfte: „Du bist ja sehr Friedel, toll, dass du diesen Unfall so ernst nimmst. Hol lieber den Krankenwagen.“ „Was, eh liaber mach ich nix.“ „Ich glaube, der Arm ist gebrochen!“ jammerte das Kind. „Jammer nicht rum, Felix nochmal.“ schimpfte der Betreuer. Da kam ein Jäger und rief nach Hilfe. Mit dem Handy telefonierte er mit dem Rettungsdienst. Der sagte:“Wir kommen aber erst im Juli an.“ „Das ist zu spät. Sie müssen sofort kommen.“ „Na gut.“ Das verletzte Kind jammerte: „Mir ist so schlecht, ich glaub ich muss jetzt gleich Götzinger.“ „Was machen wir nur, wenn er auf unser Geiko-tzt?“ Der Krankenwagen kommt und packt das Kind ein und fährt es ins Krankenhaus. Der Arzt begrüßt das Kind: Tag, ich heiße Leo. Ich werde Deinen gebrochenen Arm operieren. Die Krankenschwester, die dabei stand, sagte aber: „Das schafft der Leonie“ Der Arzt suchte erst mal den Operationssaal. Er fuhr mit dem Kind im ganzen Krankenhaus herum und suchte. Im Keller waren sie falsch. „Wo sind wir denn hier?“ Der Arzt las die Aufschrift auf dem Schild.“Oh, Patologie! Da kommen nur die Toten hin und danach auf den Frithjof“ Das Kind jammerte: „Ich will nicht operiert werden, sonst sterbe ich noch.“ Der Betreuer sprach beruhigend auf ihn ein: „Wenn du stirbst, werden wir dich zu Grabe tragen.“ Der Arzt betrachtete das Kind: „Du hättest Dich wenigstens mal rassieren können. Dein Gesicht ist noch voll mit Stobbeln“ Das Kind musste erstmal baden. Es lag in der trocken Wanne. Der Arzt sagte zu der Schwester: „Lass mal Wasser rein, dann wird die Vanessa.“ Kaum lag das Kind in der Wanne hüpfte ein Ungeziefer aus den Haaren des Kindes. „Guck mal, da kommt ein Flori an!“ Die anderen der Kinder Gruppe sind inzwischen zurück in ihr Haus gekommen. Alle haben tierisch Muskelkater und bewegen sich wie Marionetten. Als die Betreuer deshalb lachen kriegen sie eins auf ihren Kolodschi. Die Mädchen kreischen. „In unserem Zimmer ist ein Weber.“ Die Betreuer wollten das Tier fangen, erwischten es aber nur an den dünnen Beinen. „Oh, jetzt ist das Fiona Beine. Das tut mir aber leid.“ So retteten die Betreuer die Mädchen vor dem großen Ungetüm. Da müssen sie gleich auch die Frage des Tages beantworten. „Wie ist das mit dem Ständer? Kommt der automatisch hoch oder geht das nur manuell?“ fragt das Mädchen, das gerne Fragen des Tages stellt. Der Betreuer will die Frage nicht beantworten. „Ich glaub, du bist Frederick?! Solche Fragen beantworte ich dir nicht!“ Es wurde den Betreuern zuviel. Sie sagten gute Nacht und silkten sich ans Lagerfeuer. Ende |
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vom 1. bis 12. Juni 2003 Was machen 15 Leut aus Karlsruhe 12 Tage im Pfälzer Wald zwischen Bad-Bergzabern und Wissembourg? |
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Februar 2002 Es war ein nasser, kalter Freitag Nachmittag, als 21 Kinder und drei Betreuer ein bisschen aufgeregt auf dem zugigen Bahnsteig des Gleises 101 |
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